Verlinkungen, die alle erreichen – barrierefrei und verständlich
Verlinkungen sind zentrale Elemente digitaler Inhalte – sie leiten Nutzer*innen zu weiteren Informationen, zu Formularen oder zu Downloads. Gestalten Sie Ihre Links barrierefrei, für eine inklusive Nutzererfahrung.
Für viele Menschen entscheidet der Linktext darüber, ob ein Link verständlich ist. Viele Nutzer*innen überfliegen Seiten nicht visuell, sondern springen mithilfe von Tastatur oder Screenreader gezielt von Link zu Link. In solchen Fällen hören die Nutzer*innen nur den Linktext, nicht das Umfeld im Fließtext. Nichtssagende Linktexte wie „hier klicken“ oder „mehr“ führen dann zu Unklarheit.
Barrierefreie Links erleichtern die Nutzung für Menschen mit Behinderung. Zudem verbessern sie die Benutzerfreundlichkeit und die Suchmaschinenoptimierung, da klare Linktexte die Verständlichkeit und Klickrate erhöhen.
Was macht einen barrierefreien Link aus?
1. Aussagekräftiger Linktext
Der Linktext sollte für sich allein stehen können. Der Text erläutert, wohin der Link führt und was Nutzer*innen dort erwartet.
Gut:
- „Anleitung zur Barrierefreiheit als PDF herunterladen“
- „Jetzt zur inklusiven Schulung anmelden“
- „Mehr über das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz erfahren“
Nicht geeignet:
- „Hier klicken“
- „Mehr Informationen“
- „Weiter“
2. Keine redundanten Informationen
Formulierungen wie „Link zur …“ oder „Bitte klicken Sie auf …“ sind überflüssig. Screenreader erkennen Links automatisch und geben sie als solche aus.
3. Klare Kennzeichnung besonderer Links
Links, die auf externe Seiten oder auf Dateien (PDFs) führen, kennzeichnen Sie entsprechend. Das kann textlich oder durch ein Icon erfolgen.
Beispiele:
- „Download (PDF, 2 MB)“
- „Zur Webseite des Bundesministeriums“
Mit dem Release 2025-3 (im Laufe des Sommers) erfolgt eine Vorbelegung des Titel-Tags bei externen Links.
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